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Falscher Hinweis eines Streckenposten “wirft” überlegen führenden Gehbauer aus den Medaillenrängen, dieser “dreht” mit überlegener Laufbestzeit auf der Loipe nochmals “auf” und schafft “Sprung” von 7 auf 2

  • Veröffentlicht: Sonntag, 04. März 2018 20:00
  • Geschrieben von Mag. Andreas Gehbauer
  • 04 Mär

newsflashEs war ein wahrlich kurioser Rennverlauf: Gehbauer wechselt nach der Laufdisziplin in einer 4 Mann Spitzengruppe praktisch zeitgleich auf seine Paradedisziplin MTB. Hier gelingt es ihm innerhalb von nur 25 Minuten mehr als 1 1/2 Minuten Vorsprung auf seine schärfsten Konkurrenten herauszufahren. Gehbauer möchte sich sodann nach Absolvierung der letzten MTB Runde wieder Richtung Wechselzone im Stadion begeben um das finale Skaten in Angriff zu nehmen, da wird er von einem Streckenposten informiert, dass er erst 3 Runden und nicht die geforderten 4 absolviert habe. Robert ist sich selbst nicht mehr sicher, da er auf der technisch sehr fordernden Strecke voll konzentriert attackiert hatte und zusätzlich von zahlreichen schwierig zu überholenden Athleten, welche sich erst in ihrer ersten oder zweiten MTB Runde befanden “aus dem Konzept” gebracht worden war und beim Überholen einige brenzlige Situationen meistern musste, und vertraut fatalerweise der Fehlinformation des Streckenposten. Praktisch hoffnungslos abgeschlagen auf Position 7 liegend kommt Robert dann nach der “Ehrenrunde” zum Wechseln auf die Langlaufschi, steckt aber nicht auf sondern zeigt vielmehr beim Skaten sein wahres Kämpferherz sowie sein beeindruckendes polysportive Potential und macht das schier Unmögliche noch möglich. Mehr als eine Minute schneller als der zweitbeste Langläufer absolviert er die Skating Distanz und kann “fliegend” noch 5 Konkurrenten überholen und sich damit noch den Vizestaatsmeistertitel sichern.
Dem logischen Einspruch bei den Wettkampfrichtern betreffend der fatalen Fehlinformation durch den Streckenposten wird mit der Begründung “jeder Athlet ist für die richtige Absolvierung der Wettkampfdistanz selbst verantwortlich” nicht stattgegeben. Jeder mit Verstand und Urteilsvermögen ausgestattete Mensch soll diese Entscheidung für sich selbst bewerten!
Sehr trostvoll waren und sind für Robert unzählige SMS, Telefonanrufe usw. welche übereinstimmend den Inhalt haben, dass Robert der moralische Sieger ist und an diesem Tag “nicht anders zu biegen war”, da er bei einem normalen Rennverlauf mit über 3 Minuten Vorsprung gewonnen hätte.

Damit ist für Robert eine sehr erfolgreiche Winterwettkampfsaison abgeschlossen. Sein Fokus in den nächsten Wochen liegt auf einer gezielten Vorbereitung auf die MTB Sommersaison.

2018 03 04

Robert Gehbauer mit solider Leistung auf Rang 6 bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften in St. Pölten

  • Veröffentlicht: Montag, 08. Januar 2018 20:00
  • Geschrieben von Mag. Andreas Gehbauer
  • 08 Jan

newsflashAuf einem sehr verwinkelten Rundkurs, welcher nicht ganz dem Anforderungsprofil internationaler Wettkämpfe entsprach, konnte Robert bedingt durch eine gerade erst überstandene Infektionserkrankung in konditioneller Hinsicht nicht ganz an seine Leistungen der letzten Wochen anschließen. Auch unterliefen ihm einige technische Fehler, welche wertvolle Zeit kosteten, so dass sich Robert schließlich in der Ergebnisliste auf Rang 6 widerfand. Die Goldmedaille errang der Tiroler Gregor Raggl vor Daniel Federspiel (ebenfalls Tirol) und dem Wiener Felix Ritzinger.

Robert unmittelbar nach dem Zieleinlauf: "Österreichische Staatsmeisterschaften sind kein Wunschkonzert und die Leistungsdichte ist in dieser Raddisziplin aufgrund des Booms der letzten Jahre inzwischen sehr sehr hoch. Wenn da am Tag X nicht alles passt, kann man nicht um eine Medaille mitkämpfen. Rang 6 ist keine Katastrophe, aber auch nicht das erwünschte Ergebnis. Vielleicht nehme ich in den nächsten Wochen noch an einigen internationalen Wettkämpfen im benachbarten Ausland teil um zumindest für mich die Saison gut abzuschließen."

Erster Saisonsieg für Robert Gehbauer im slowenischen Mirno nach toller Leistung bei sehr anspruchsvollen Verhältnissen

  • Veröffentlicht: Dienstag, 12. Dezember 2017 22:00
  • Geschrieben von Mag. Andreas Gehbauer
  • 12 Dez

2017 12 12Auf der durch den tagelangen Regen sowohl in technischer als auch in konditioneller Hinsicht sehr anspruchsvollen Strecke konnte sich Gehbauer bereits unmittelbar nach dem Start von seinen Kontrahenten absetzen und feierte einen Start-Ziel Sieg vor Danijel Mervig und Mihael Lavrencic (beide SLO) und freute sich entsprechend im Ziel:

"Schon beim zweiten Start meiner Cross-Saison ganz oben stehen zu dürfen ist eine tolle Sache und macht mich wirklich glücklich! Es hat heute vielleicht den Eindruck gemacht, als wäre mein Sieg ungefährdet, weil ich ja praktisch vom Start weg vorne war, aber ich musste permanent konzentriert bleiben und Druck machen, denn meine Verfolger haben sich bis zum Schluss nicht geschlagen gegeben und waren auch echt gut drauf.
Meine Räder haben den widrigsten Bedingungen standgehalten und dieses Faktum ist mir sehr wichtig im Hinblick auf die nächsten Herausforderungen. Nächstes Wochenende habe ich rennfrei, es stehen diverse Trainingseinheiten am Programm und dann steige ich zu den Weihnachtsfeiertagen wieder in das internationale Renngeschehen ein."

Rang 3 für Robert Gehbauer hinter Pro Team Profi Luka Mezgec (ORICA SCOTT) und Roc Korosec (Amplatz BMC) bei den offenen slowenischen Meisterschaften in Sencur

  • Veröffentlicht: Montag, 04. Dezember 2017 22:00
  • Geschrieben von Mag. Andreas Gehbauer
  • 04 Dez

newsflashRobert musste das Rennen aus der letzten Startreihe in Angriff nehmen, da die Startaufstellung aufgrund der slowenischen Cup-Platzierungen vorgenommen wurde. So musste sich Robert in der ersten Rennhälfte erst durch das über 30 Mann große Fahrerfeld kämpfen um in den Top 10 "anzukommen". Danach "knüpfte" er sich mit sehenswerten Überholmanövern auf einem spektakulären Kurs Fahrer für Fahrer "vor" um im Finale des Wettkampfs auf Position 3 vorzustoßen. Gehbauers Rundenzeiten waren im 2. Teil des Rennens top und hätte das Rennen noch ein wenig länger gedauert, wäre es für Robert auch noch um den Tagessieg gegangen.

Robert unmittelbar nach dem Zieleinlauf: "Besser hätte es heute nicht laufen können! Ich habe die vergangene MTB Saison schon im Juli beendet um mich dann in einer mehrmonatigen Trainingsphase speziell auf die Quersaison vorzubereiten. Zuletzt war ich auch noch auf einem fast 4wöchigen Trainingslager im Süden, aber man weiß halt danach nie, wo man wirklich steht und auch fehlen einem die harten Wettkampfbelastungen. Jetzt schaue ich von Woche zu Woche und versuche meine Form für die wichtigen Saisonhöhepunkte noch zu verbessern."

Am kommenden Wochenende plant Robert Teilnahmen in Gorizia (Italien, Kategorie C 2) und V. Orehovljah (SLO, national).

Kärnten-Heute - Sturz von Alex Gehbauer bei Olympia in Rio

  • Veröffentlicht: Montag, 22. August 2016 14:30
  • Geschrieben von Mag. Andreas Gehbauer
  • 22 Aug

 

Kärnten-heute - Sturz von Alexander Gehbauer
Bericht vom 22.08.2016