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Alexander Gehbauer siegt auf der 1. Etappe des Trans Schwarzwald Etappenrennen

  • Veröffentlicht: Mittwoch, 10. August 2016 22:00
  • Geschrieben von Mag. Andreas Gehbauer
  • 10 Aug

newsflashAlexander bestreitet dieses international sehr gut besetzte Etappenrennen (Kagetorie S2) als letzte Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Rio unmittelbar nach der Rückkehr von seinem Höhentrainingslager am Teide auf Teneriffa.
 
Alexander in seiner Analyse des Rennens: “Es ist sehr positiv, wenn sich das gute subjektive Gefühl auch in der Auseinandersetzung mit anderen Weltklasseathleten bestätigt und in einem Ergebnis Ausdruck findet. Ich habe jetzt Fakten und weiß wo ich stehe – das erleichtert ungemein und nimmt viel Druck weg! Ich habe am Teide sehr hart gearbeitet und habe in den 3 Wochen knapp 60.000 Höhenmeter absolviert. Mit meinem Vater habe ich dort auch unvorstellbar harte Einheiten am Berg beim Nachfahren hinter dem Auto absolviert. Ich bin absolut an meine Grenzen gegangen. Es ist schön zu sehen, dass die Früchte jetzt kommen! Ein so perfektes Trainingslager unter derart idealen Bedingungen habe ich vorher noch nicht absolvieren können.”
 
Alexander wird heute noch die 2. Etappe der Trans Schwarzwald bestreiten, dann aber frühzeitig den Bewerb verlassen, da er morgen Freitag bereits mit dem Team nach Rio fliegt um sich in Brasilien optimal zu akklimatisieren und für sein Rennen am 21.8.  vorzubereiten. In diesem Zusammenhang möchte sich Alexander schon jetzt für die perfekte Vorbereitung und Organisation der Olympiareise bei allen Verantwortlichen und  allen Beteiligten bedanken! Ein herzliches “Danke” gilt auch allen Unterstützern und Sponsoren, die das letzte Trainingslager möglich machten und zur Optimierung des Wettkampfmaterials beitrugen! Ohne sie wäre alles nicht möglich!
 
Nachtrag: Alexander erzielte bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften in Obertraun unmittelbar vor seiner Abreise nach Teneriffa nach einer aufgrund diverser Sachzwänge (diverse medizinische Untersuchungen, Tests, Pressetermine im Hinblick auf die Olympischen Spiele; Olympia “Einkleidung” in Wien am Tag vor dem Wettkampf mit langer Reisezeit in Bahn und Auto – dadurch bedingt kein Training auf der Wettkampfstrecke möglich) alles anderen als optimalen Vorbereitung in einer Sprintentscheidung den 2. Platz hinter Karl Markt. Die Erwähnung dieser für Alexander schwierigen Rahmenbedingungen soll die Leistung von Karl Markt in keiner Weise schmälern, aber doch auch Fakten liefern, welche wichtig sind für die Analyse und Beurteilung der gezeigten Leistungen.

Alexander Gehbauer in meineWoche vom 9. August 2016

  • Veröffentlicht: Dienstag, 09. August 2016 12:00
  • Geschrieben von Mag. Andreas Gehbauer
  • 09 Aug

Rückblick Alexander Gehbauer Weltmeisterchaft Nove Mesto, Weltcup Lenzerheide und Vorschau bzw. Ausblick Österreichische Staatsmeisterschaften und Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele in Rio

  • Veröffentlicht: Donnerstag, 14. Juli 2016 23:00
  • Geschrieben von Mag. Andreas Gehbauer
  • 14 Jul

newsflashAngesichts einiger medial kommunizierten Unmutsbekundungen und persönlicher Angriffe bzw. Diffamierungen im Kontext der Olympianominierung von Alexander bin ich im Rahmen dieser Aussendung um größtmögliche Sachlichkeit und Besonnenheit bemüht.
 
Bei den Weltmeisterschaften in Nove Mesto am 3. Juli konnte Alexander sein für diesen Saisonzeitpunkt geplantes Leistungsvermögen abrufen und mit einer eher defensiven materialschonenden Fahrweise einen guten 19. Platz inmitten der erweiterten Weltspitze erreichen. Dieses Ergebnis konnte Alexander am vergangenen Sonntag beim Weltcupwettkampf in Lenzerheide mit der Wiederholung von Rang 19 bestätigen. Beide Kurse waren typische Fully Kurse und stellten für Alexander eine große Herausforderung dar, da er bis dato über kein Fully verfügt und beide Wettkämpfe mit einem Hardtail bestritt.
Mit diesen beiden Ergebnissen hat Alexander insgesamt 3 B-Limits erreicht und wurde deshalb vom Österreichischen Radsportverband für die Olympischen Sommerspiele in Rio nominiert. Wie die anderen in Frage kommenden Athleten hat auch Alexander in den letzten Monaten viele Entbehrungen zur Realisierung des Traums “Teilnahme an den Olympischen Spielen” auf sich genommen. Auch hat er keine Mühen und auch nicht den größtmöglichen Einsatz finanzieller Mittel und persönlicher Ressourcen gescheut im Hinblick auf die Erreichung eines zweiten österreichischen Quotenplatzes. Ihm nun das Faktum, dass ein zweiter Quotenplatz äußerst knapp nicht erreicht werden konnte, anzulasten entbehrt jeglicher sachlichen Grundlage ist von daher auch unfair. Alexander betrachtet die Olympia-Nominierung nicht primär als Anerkennung sondern als Auftrag sich nun bestmöglich auf dieses sportliche Großereignis vorzubereiten und für Österreich ein solides Ergebnis zu erzielen, im Idealfall sollte der 9.Rang von London 2012 übertroffen werden.
 
Nachdem Alexander in dieser Woche zahlreiche Verpflichtungen und Termine im Hinblick auf die Olympischen Spiele wahrnehmen muss (sportmedizinische Untersuchungen, Pressetermine, Olympia “Einkleidung” am Samstag in Wien)  wird Alexander am kommenden Sonntag nicht wirklich optimal vorbereitet bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften in Obertraun am Start stehen können. Von daher sind seine sportlichen Erwartungen im Hinblick auf die Meisterschaften auch deutlich gedämpft: “Ich musste jetzt alle notwendigen medizinischen Untersuchungen und formalen Vorbereitungen in diese Woche “packen”, da ich direkt von den Staatsmeisterschaften zu einem dreiwöchigen Höhentrainingslehrgang auf Teneriffa aufbreche und danach einfach keine Zeit mehr dafür gegeben ist. Die Erfahrung zeigt auch, dass man in den Tagen vor dem Antritt eines Höhentrainingslagers nicht intensiv trainieren sollte, sondern nach Möglichkeit dem Körper einige Regenerationstage gönnt um dann das Beste aus den Trainingsmaßnahmen in sauerstoffarmer Höhe “machen” zu können. Trotzdem freue ich mich schon sehr auf dieses Rennen!”
 
Das Olympische XC Rennen der Herrn in Rio findet am 21.8. statt.

Alexander Gehbauer sehr gut vorbereitet zur WM im tschechischen Nove Mesto

  • Veröffentlicht: Mittwoch, 29. Juni 2016 22:00
  • Geschrieben von Mag. Andreas Gehbauer
  • 29 Jun

newsflashAm vergangenen Samstag musste sich Alexander beim C 2 Wettkampf im slowenischen Rogla nur knapp dem Russen Anton Sintsov geschlagen geben. An diesem Wettkampf nahmen Athleten aus 9 Nationen teil.
Keine 24 Stunden später startete Alexander in Kirchberg bei Kitzbühel beim legendären KitzAlpBike (Kategorie C 1). Dieser Wettkampf war bei der diesjährigen Austragung extrem gut besetzt – Sportler aus 16 Nationen nutzten den Wettkampf zu einer letzten Formüberprüfung vor der Weltmeisterschaft am kommenden Wochenende. Alexander startete aufgrund der Vorbelastung vom Vortag ein wenig verhalten in den Wettkampf, konnte sich dann aber in der 2. Rennhälfte von Rang 7 mit konstant sehr guten Rundenzeiten auf Rang 3 nach vorne arbeiten und sich so einen Podiumsplatz bei diesem prestigeträchtigen Wettkampf sichern. Gewonnen hat das Rennen Jordan Sarrou aus Frankreich vor Thomas Litscher aus der Schweiz und eben Alexander. Auf den Rängen 4 und 5 folgten Jan Vastil aus Tschechien und Manuel Fumic aus Deutschland.
 
Die nächsten 3 Tage wird Alexander mit mehreren Trainingseinheiten auf der WM Strecke bereits im tschechischen Nove Mesto verbringen damit er am Sonntag bestens vorbereitet in den dortigen Weltmeisterschaftswettkampf starten kann. Um bei diesem bedeutenden Wettkampf konkurrenzfähig sein zu können hat Alexander in den letzten Wochen auch ein Höhentrainingslager im Gebiet der Großglockner Hochalpenstraße absolviert. Alexander hofft auf einen defekt- und unfallfreien Wettkampf – vor allem für Karl Markt und ihn selbst, denn für beide Athleten geht es bei diesem Rennen (und auch noch dem WC in Lenzerheide am darauffolgenden Wochenende) um die Qualifizierung für den einzigen österreichischen Quotenplätzen bei den Olympischen Spielen in Rio.

Alexander Gehbauer siegt auf einer der - in konditioneller Hinsicht - anspruchsvollsten XC Strecken Europas im kroatischen Samobor beim dortigen C1 Wettkampf

  • Veröffentlicht: Sonntag, 12. Juni 2016 23:00
  • Geschrieben von Mag. Andreas Gehbauer
  • 12 Jun

Sieg in SamoborDie Eckdaten des Wettkampfs: “nur” knapp 29 km Renndistanz (7 Runden a 4.100 m) aber “gespickt” mit knapp 1.800 Höhenmetern. Das heißt für Kenner der Materie: Es muss sehr steil bergauf und auch wieder sehr steil bergab gehen! Konkret im Samobor: 2 deftige Anstiege mit sehr steilen und technisch anspruchsvollen Abfahrten.

Athleten aus 11 Nationen stellten sich im Elite-Herrn Wettkampf dieser Herausforderung. Alexander suchte bereits in der 2. von 7. Runden eine frühe Entscheidung indem er sich durch eine entschiedene Attacke im längsten Anstieg von allen Konkurrenten absetzen konnte und seinen Vorsprung kontinuierlich auf exakt 1 Minute auf den Zweitplatzierten Andras Parti aus Ungarn im Ziel ausbauen konnte. Der Drittplatzierte Vincent Sibille hatte nach der Renndistanz bereits fast 5 Minuten Rückstand auf Alex.
 
Beim letzten WC im französischen La Bresse vor 2 Wochen hatte Gehbauer drei Hinterraddefekte zu beklagen und konnte dadurch bedingt den Wettkampf “nur” auf Rang 53 beenden nachdem er in einer fulminanten Aufholjagd von Position 120 fast 70 Fahrer überholt hatte.
 
In 3 Wochen finden im tschechischen Nove Mesto die diesjährigen Weltmeisterschaften statt. Alexander bereitet sich aktuell im Rahmen eines speziellen Höhentrainings auf dieses Rennen und den eine Woche darauf stattfindenden WC im schweizerischen Lenzerheide vor. Im Rahmen dieser beiden Wettkämpfe wird auch die endgültige Entscheidung darüber fallen, wer Österreich als einzigen XC-Athlet bei den Olympischen Spielen in Rio vertreten wird!
 
Alexander im Rück- und Ausblick: “Ich habe die großen materialbedingten Enttäuschungen von La Bresse und Albstadt schnell verarbeitet gehabt und mich am positiven Faktum, dass ich durch meine konstant guten Wettkampfleistungen in den letzten Monaten wieder unter den Top 40 der Weltrangliste platziert bin, aufgerichtet und durch sehr konsequentes Training sofort wieder meinen Blick nach vorne gerichtet. Meine gestrige Leistung bestätigt meinen Weg und macht mich zuversichtlich für die kommenden großen Aufgaben. Es ist vor allem das Faktum, dass ich mich sehr leicht von meinen Konkurrenten lösen konnte und in keinem einzigen Moment des Wettkampfs an meine Leistungsgrenzen gehen musste, sondern den gesamten Wettkampf in gewisser Hinsicht wirklich genießen konnte. Das kroatische Publikum war großartig und hat meine Leistung durch viel Beifall honoriert. Jetzt gilt meine ganze Aufmerksamkeit einer bestmöglichen Vorbereitung auf die WM und den WC in Lenzerheide!”